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Aktuelle Ausstellung: Ellen Sylvarnes



One and the Same, 2009

 

 

 

Ellen Sylvarnes "Everything I Found and Endured"

17. Oktober - 14. November, 2009

 

 

Vernissage: Freitag, 16. Oktober, 2009, 19 - 22 Uhr

Die Künstlerin ist anwesend.

 

 

Wir begegnen geheimnisvollen Flaschen, die teils Reagenzgläsern teils archäologischen Funden ähneln und können den Dingen, Gegenständen lauschen, wie beispielsweise einem Stein, der Geräusche des Meeres wiedergibt: In dieser Ausstellung tritt der Besucher in eine neue Welt ein, die desorientierend und doch seltsam vertraut wirkt und die unser ambivalentes Verhältnis der Nähe und Ferne zu den Dingen in der Welt wiedergibt.

 

Ellen Sylvarnes ist eine „moderne Alchimistin", eine Künstlerin, die gefundene und gesammelte Objekte mit akustischen Klängen versieht und zu rätselhaften, fast magisch wirkenden Objet trouvés kombiniert. Der Titel ihrer ersten Einzelausstellung in Berlin, in der Emerson Gallery Berlin „Everything I Found and Endured" weist auf die verschiedenen Realitäten der Dinge, ihr Eigenleben, den persönlichen Gebrauch von Gegenständen und den jeweiligen Kontexten hin. Ellen Sylvarnes schafft in ihren Objekten, die still dastehen und aus denen Geräusche, Töne, Klänge eines seltsamen Eigenlebens hervordringen, unterschiedliche Referenzen.

 

Eine ihrer künstlerischen Fragen berührt unmittelbar unsere alltägliche Welt, das „in die Hand nehmen" von Dingen und Gegenständen und die damit eng verbundene Tatsache der visuellen und räumlich-körperlichen Grenzen zwischen dem Menschen, den Dingen und ihren Hüllen, Atmosphären und ihrer Aura. Wo verlaufen die Grenzen zwischen uns, den Menschen und unserer Umgebung? Wenn etwas „verinnerlicht" wird, verliert es dann seine Äußerlichkeit? Wird das Körperliche geistig? – das sind Fragen, die Ellen Sylvarnes in ihren Installationen, Environments und ortsbezogenen Projekten bewegen und die sie uns, den Betrachtern stellt. Eigens für Berlin entstand die Arbeit "With My Ear To The Ground", eine Zusammenarbeit mit dem Sozialprojekt "The Eternal Eve", einem kambodschanischen Seidenunternehmen betrieben von ehemaligen asiatischen Prostituierten. Mit ganzkörperlichen Abdrucken auf großformatigen Seidenbahnen schafft Sylvarnes ein sowohl feministisches wie auch existenzielles Statement, das gewohnte Ansichten in Frage stellt.

 

Die amerikanische Künstlerin arbeitet trotz des sensitiven Umgangs mit den Gegenständen, ihren Gebrauchsspuren, Farben und Formen mit einer wissenschaftlichen Genauigkeit. Eine Gewohnheit, die sie sich durch ihr Studium der Humanökologie angeeignet hat. Humanökologie liegt zwischen den Bereichen der Geistes- und Naturwissenschaften, sie erforscht die Wechselbeziehung zwischen Mensch, Gesellschaft, Umgebung und Umwelt.

 

Ellen Sylvarnes Schaffen erinnert uns an die ursprüngliche Einordnung der Künste in der Antike, als die Freien Künste und die Naturwissenschaften gleichberechtigt waren. Die Künstlerin stellt Fragen, die auf unsere Verletzbarkeit und unsere angegriffene Umwelt verweisen und setzt sich damit sowohl mit der Sozial- wie auch mit der Umweltpolitik auseinander.

 

Dauer der Ausstellung: 17. Oktober bis 14. November 2009

 

Öffnungszeiten: Di- Do 14 - 19 Uhr, Fr 11 – 19 Uhr, Sa 12 - 16 Uhr u. n. Vereinbarung

 

Wir bedanken uns bei THE CORPORATE SUPPORTERS PROGRAM.

 

 

 

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Last update:  21.10.09 17:56
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