NewsGalerie ProfilKünstlerEditionenThe Corporate Supporters Program
Englisch - EnglishKontakt
 


Pressemitteilung vom 29.11.2003

 

FRANK TORNOW

 

"Neue Malerei"

Vernissage: Samstag, 29. November 2003

von 19 - 22 Uhr

 



Sehr geehrte Damen und Herren,

 

mit der Einzelausstellung der jüngsten Arbeiten des Berliner Malers FRANK TORNOW präsentiert die EMERSON Gallery Berlin ihre erste Malereiausstellung. Die neuen Bilder des Malers, der 1995 mit dem Förderpreis der VEAG und 1996 mit dem Deutschen Kunstpreis der Volks- und Raiffeisenbanken ausgezeichnet wurde, sind nicht leicht einzuordnen, obwohl es sich um figürliche Malerei handelt.

 

Die Motive der in altmeisterlicher Manier gemalten Bilder schöpft Frank Tornow aus so unterschiedlichen Bildwelten wie dem weltberühmten Kinderbuch "Der Struwwelpeter", Ikonen der Kunstgeschichte vor allem des 16. und 17. Jahrhunderts sowie auch aus eigenen, sehr persönlichen Erinnerungsbildern.

 

In seinen an Renaissancebilder erinnernden Madonnendarstellungen setzt sich Frank Tornow mit der religiösen Ikonographie auseinander, er hält sie gleichsam gegen das Licht der heutigen Zeit. Die Einführung persönlicher Attribute, wie etwa abstrakte farbige Flächen, setzt Tornow neben die Symbolik des christlichen Glaubens. Das Lebendige an diesen Darstellungen ist die Malerei, sind der Pinselduktus und die Farbe, die beispielsweise die Szene einer Madonna mit einem schlafenden Kind auf dem Schoß in eine stoffliche Sinnlichkeit tauchen.

 

Eine Geschichte aus dem Kinderbuch "Der Struwwelpeter" diente ebenso als Motiv für die malerische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Konventionen wie die Darstellung einer Gesprächssituation oder der Versuch eines Protagonisten, Bälle in ein kelchartiges Gefäß zu werfen. Bei eingehender Betrachtung wird deutlich, dass keine der geschilderten Situationen gelingen und damit aufgelöst werden kann. Sie sind außerdem im Medium der Malerei festgehalten, aufgehoben in pastos aufgetragenen Farbschichten, die den Weg des Bildes von der ursprünglichen Idee bis zum fertigen Bild verzeichnen. Auf diese Weise entzieht sich das Mysterium der Bilder einer Rückbindung in den Bereich des bloß Wiedererkennbaren und damit einer allzu engen Festlegung.

 

Die Serie von Landschaftsbildern, die jeweils an einem Tag entstanden, tendiert in ihrer flächenhaften Bildbearbeitung ins Abstrakte. Die Bilder sind unmittelbar als Landschaften einzuordnen, bei näherem Hinsehen konfrontieren sie den Betrachter jedoch mit ihrem Status als reine Malerei. Die Arbeitsspuren und Schichtungen von Farbe lassen das Motiv für einen Moment  hinter der Materialität der Farbe zurücktreten, der Blick oszilliert zwischen der Figuration der Landschaft und der Konkretion in ihrer Stofflichkeit. So schleicht sich in die vermeintliche eindeutige Lesart von Frank Tornows Arbeiten ein surrealistisches Moment ein. Man kann bei Frank Tornows Kunst vom Malen eines Bildes als Denken sprechen, eines Denkens, das der Welt ähnelt, und doch ganz anders ist.

 

Zur Ausstellung erscheint die Edition "Sofabilder 1 - 20"  in einer Verbindung aus Malerei und Siebdruck auf Leinwand (Auflage 20 Stück) zum Einzelpreis von 260,- Euro.

 

Für weitere Informationen und Bildmaterial stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

 

Dauer der Ausstellung: 2. Dezember 2003 bis 17. Januar 2004

Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 14 - 19 Uhr,

Samstag 12 - 16 Uhr

 

Wir bedanken uns bei

THE CORPORATE SUPPORTERS PROGRAM.


aktuelle Pressemitteilung
Pressemitteilungen Archiv
Pressespiegel

Last update:  17.07.08 16:44
> Kontakt> Impressum> Sitemap