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Pressemitteilung vom 19.03.2004

 

HEIKE RUSCHMEYER

 

»Es geschah am hellichten Tag«

Vernissage: Freitag, 19. März 2004, 19 - 22 Uhr

 

Dauer der Ausstellung:  20. März bis 08. Mai 2004

Öffnungszeiten: Di - Fr 14 - 19 Uhr, Sa 12 - 16 Uhr und nach Vereinbarung

 



 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

wir möchten Sie herzlich einladen zu unserer aktuellen Ausstellung „Es geschah am hellichten Tag“ mit neuen Bildern von HEIKE RUSCHMEYER.

 

Das titelgebende Bild zeigt ein junges Mädchen, frontal abgebildet in seltsam angespannter Körperhaltung. Der Titel von Bild und Ausstellung erinnert an den deutschen Filmklassiker aus dem Jahr 1958 mit Heinz Rühmann und Gerd Fröbe. Die beklemmende Stimmung des Films nach einer Buchvorlage von Friedrich Dürrenmatt ist auch im Mädchenporträt von Heike Ruschmeyer spürbar.

 

Das Thema Kindheit, nicht als Idylle, sondern im Hinblick auf die dunklen Kehrseiten und Bedrohungen analysiert, denen jeder heranwachsende Mensch in unserer Gesellschaft ausgeliefert sein kann, steht im Vordergrund der neuen Arbeiten. Zugleich unternimmt die Malerin einen nostalgischen Rückblick auf die eigene Kindheit und verwendete unter anderem ein eigenes Kinderfoto (ihr erstes Selbstporträt) und das einer Freundin aus Kindertagen als Vorlage. Die Ruschmeyer’sche Transformation ins Medium der Malerei offenbart in den Bildern etwas, was in den fotografischen Schnappschüssen nicht vorhanden ist. Fast scheint es, als fördere die Künstlerin verborgene seelische Schichten erst durch den Malprozess zutage.

 

Gezeigt werden in der Ausstellung außerdem kleinformatige Kinderköpfe, die nach Vorlagen aus der Gerichtsmedizin entstanden sind. Hierbei handelt es sich nicht um effektvoll inszenierte Bilder des Schreckens, sondern um einfühlsam geschaffene „Mementi mori“ (symbolhafte Darstellungen der Vergänglichkeit). Heike Ruschmeyer hat mit diesen anonymen Porträtdarstellungen von kleinkindlichen Gewaltopfern quasi eine neue Form dieser speziellen Gattung des Stilleben-Genres geschaffen.

 

Die Edition zur Ausstellung besteht aus 20 kleinformatigen Figurenbildern auf MDF-Platte.

 

Begleitend zur Ausstellung findet am 31. März 2004 die Vorführung des Filmklassikers „Es geschah am helllichten Tag“ (Spielfilm von 1958, Regie: Ladislao Vajda, mit Heinz Rühmann und Gerd Fröbe) statt. Ort der Filmvorführung im Rahmen der Veranstaltungsreihe KUNSTvolleFILME ist die Freie Akademie für Kunst Berlin, Lottumstr. 9/10 HH, in 10119 Berlin-Mitte.

 

Filmbeginn um 20 Uhr, Eintritt ist frei

 

Beachten Sie bitte außerdem die verlängerten Öffnungszeiten der EMERSON Gallery Berlin zum Galerienrundgang KunstMitteNord am 03. und 04. April 2004.

An diesem Wochenende wird die Ausstellung erweitert durch eine Sonderpräsentation der bisher erschienenen Editionen.

 

Für Fragen, Fotomaterial sowie weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

 

Wir bedanken uns bei der Freien Akademie für Kunst Berlin

und bei THE CORPORATE SUPPORTERS PROGRAM.






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