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Pressemitteilung vom 05.06.2004

 

 

ANITA STAUD

 

"green mile - Nördlich der Torstrasse hinter der Stadtmauer hörte Berlin einmal auf …"

 

Vernissage: 05. Juni 2004

Dauer der Ausstellung: 06. Juni – 17. Juli 2004

 



 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

wir möchten Sie herzlich einladen zur Eröffnung der Ausstellung „green mile – Nördlich der Torstrasse hinter der Stadtmauer hörte Berlin einmal auf“ mit neuen Arbeiten von ANITA STAUD. In ihrer ersten Einzelausstellung in der EMERSON Gallery Berlin präsentiert die 1958 in Berlin geborene Künstlerin Arbeiten, die sich ausschließlich mit dem umliegenden Quartier „Mitte Nord“ befassen: dem Beginn der Rosenthaler Vorstadt zwischen Tor-, Invaliden-, Chaussee- und Brunnenstrasse. Bereits Monate vor Ausstellungsbeginn hat die Künstlerin umfassende Recherchen im Kiez unternommen und eine noch immer anwachsende Foto- und Materialsammlung begonnen. Die Essenz dieser Feldforschung wird in den Räumen der Galerie erstmals präsentiert. Hierzu kreiert Anita Staud mit Materialen in Form von Papieren und Fotos aus Vergangenheit und Gegenwart einen Spiegel des Atmosphärischen zwischen den Zeiten und Disziplinen. Die gezeigten Arbeiten auf Papier sind Collagen, in denen sich gestisch-zeichenhaftes Bildmaterial mit Fotografie und Schrift verbindet. Damit diese Arbeiten tatsächlich einen Spiegelcharakter erhalten, wird ein Teil von ihnen an frei schwebenden Plexiglasscheiben in den Raum gehängt.

 

Die gestische Kommentierung vorgefundener oder rekonstruierter Fundstücke hat auch eine Dominanz der Farbe Grün zur Folge, u.a. werden die Galerieräume von grünem Licht durchstrahlt. Auf diese Weise erinnert die Künstlerin augenfällig daran, dass Berlin bis zum Jahr 1750 nördlich der Torstrasse aufgehört hat. Von diesem Umstand zeugen noch heute die Namen einzelner umliegender Straßen wie Garten-, Berg- oder Ackerstrasse. Der dort ursprünglich vorhandene Wald wurde später zum Bau der Stadtmauer abgeholzt.

 

Mit der Ausstellung in der EMERSON Gallery beginnt Anita Staud zugleich ein „work-in-progress“. Die Künstlerin wird jeden Mittwoch von 17 –19 Uhr persönlich in der Ausstellung anzutreffen sein. Sie möchte direkten Kontakt aufnehmen u.a. zu sozialen Einrichtungen im Kiez, um die hier lebenden Anwohner und Institutionen wie Kindergärten, Altenheime etc. in die Kunstaktion mit einzubeziehen. Anita Staud möchte Bewohner und Zeitzeugen dazu anregen, ihr bei der Suche nach Originaldokumenten wie Fotos, Briefe, Formulare oder sonstige persönliche Erinnerungsstücke behilflich zu sein. Zum Abschluß des Projektes findet im September 2004 eine Ausstellung (Rauminstallation) von Anita Staud im Stadtbad Mitte statt.

 

Zur Ausstellung erscheint als 5. Edition der EMERSON Gallery Berlin das Objekt  „green mile“: Eine Serie von 25 Schraubgläsern, die je ein Miniaturfoto mit einer Aufnahme aus dem Kiez und eine Raupe enthalten (Einzelpreis 90,- Euro).

 

Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 14 - 19 Uhr,

Samstag 12 - 16 Uhr und nach Vereinbarung

 

Wir bedanken uns bei THE CORPORATE SUPPORTERS PROGRAM:





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