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Pressemitteilung vom 23.07.2004

 

 

HELMUT GUTBROD & THOMAS GENTNER

 

"Malerei und Graphik"

Vernissage: Freitag, 23. Juli 2004, 19 - 22 Uhr

 







 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

wir möchten Sie herzlich einladen zur Eröffnung der Ausstellung „Malerei und Graphik“ mit neuen Arbeiten von HELMUT GUTBROD und THOMAS GENTNER. Die beiden in Berlin lebenden Maler, die sich durch eine sehr unterschiedliche stilistische Handschrift auszeichnen, stellen ihre Werke erstmalig gemeinsam aus. Im Dialog der Bilder kann man mitverfolgen, wie Vereinfachung und Reduktion bei beiden Künstlern zu ganz verschiedenen, ja gegensätzlichen Ergebnissen führen. Das große (gemeinsame) Thema beider Maler ist dabei der Mensch, seine Komplexität, sein  Ausgeliefertsein aber auch seine Möglichkeit und Fähigkeit, die Gegebenheiten zu verändern.

 

Helmut Gutbrod zeigt eine Auswahl aktueller Graphiken in einer neuen Mischtechnik aus Linolschnitt und Nylonprint. Im Mittelpunkt seiner Bildwelt steht die menschliche Figur – zeichenhaft reduziert auf eine chiffrenhafte Gestalt – im Dialog mit reinen, abstrahierten Farbflächen. Durch Farbwahl und Anordnung gelingt es dem Künstler, piktogrammhafte Körperausschnitte und transparente Farbflächen zu einer fragilen Einheit zu verschmelzen. Im Wechselspiel von Figur und Umraum entstehen so in den Graphiken Helmut Gutbrods Zeichenfelder, auf denen sich ein wiederkehrendes Vokabular von Körperfragmenten oder architektonischen Elementen entfaltet. Mit diesen „Elementarzeichen“ erschafft der Künstler einen eigenen Code, der sich jeder Eindeutigkeit bewußt entzieht und Irritationen schafft. Der Betrachter  wird zum Entschlüsseln angeregt, was zu ganz unterschiedlichen Bedeutungszusammenhängen führen kann.

 

Thomas Gentner ist vertreten mit neuen großformatigen Ölbildern und einer Serie kleinformatiger Bilder, die alle ein Porträt des Jazzmusikers Roland Kirk als Ausgangspunkt haben. Stark kontrastierende Farbfelder und –strukturen, die sich um eine wiederkehrende kreisförmige Kopfform gruppieren, rhythmisieren das Bildgefüge. Den Entstehungsprozeß seiner Bilder beschreibt der Künstler folgendermaßen: „Wie die Muschel um einen eingedrungenen Fremdkörper Schicht um Schicht legt und sich daraus schließlich eine Perle bildet, so lagern sich oftmals um einen gegenständlichen Kern Farbstrukturen an, die dann langsam zum Aufbau der gesamten Komposition führen“. Als Ergebnis entstehen rätselhafte, expressive Darstellungen im Zwischenbereich von Figuration und Abstraktion. Zumeist dominiert eine archaisch wirkende, ornamentale Oberflächengestaltung in kontrastreichen Farben mit figürlichen Einsprengseln, die an Kinderzeichnungen erinnern.

 

Als EMERSON-EDITION VI erscheint eine Mappe mit je einer Originalgraphik von beiden Künstlern im Format Din A 3, in einer Auflage von 30 Exemplaren zum Preis von 180 Euro.

 

Dauer der Ausstellung:  24. Juli – 4. September 2004

 

Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 14 - 19 Uhr,

Samstag 12 - 16 Uhr und nach Vereinbarung

 

Wir bedanken uns bei THE CORPORATE SUPPORTERS PROGRAM:





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