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Pressemitteilung vom 19.11.2004

 

CHRISTIANE MEYER UND MATTHIAS MÜLLER

 

Malerei und Fotografie

Vernissage: Freitag, 19. November 2004, 19 - 22 Uhr

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

wir möchten Sie herzlich einladen zur Ausstellung von CHRISTIANE MEYER und MATTHIAS MÜLLER. Gezeigt wird eine konzentrierte Auswahl von Arbeiten aus dem Kunstprojekt “Die Nähe. Die Ferne.”, das auf der langjährigen Auseinandersetzung der beiden Berliner Künstler mit Leben und Werk Thomas Bernhards (1931-1989) basiert. In Werkzyklen von Malerei und Fotografie werden die Erfahrungen ihrer obsessiven Spurensuche auf zahlreichen Studienreisen und die kreative Annäherung an Motive, Schauplätze, Themen und Figuren des österreichischen Dichters in eine Bildsprache ganz eigener Art übersetzt. Für die “mehrjährige interdisziplinäre Recherchearbeit und die künstlerische Qualität der malerischen Umsetzung” sind Christiane Meyer und Matthias Müller 1998 mit dem renommierten Deutschen Kritikerpreis ausgezeichnet worden.



CHRISTIANE MEYER (geb. 1955 in Lüneburg) zeigt Collagen auf grundiertem Karton aus dem Jahr 2001. „In den Collagen von Christiane Meyer wird ein Berg abgetragen: in doppeltem Sinn. Zum einen ist es die Halde von Fundstücken, bemalten Papieren, Zeitungsausrissen, Wortfetzen, Geknittertem, Rauhkantigem und Glattem, von lange zurückliegenden und erst jüngst vergangenen Tagesresten, die sie immer wieder umgräbt, durchforstet und neu zusammenstellt. Zugleich breitet sich ... im Zentrum oft eine große Fläche aus, die verdeckt, was hinter ihr liegt und doch gerade noch zu erkennen gibt, daß da etwas ist. Sie schottet ab und schützt, sie reißt auf und wird durchlässig. Die Form und die Ausdehnung gäben ihr im Bild eigentlich eine dominante Stellung..., wäre da nicht zugleich... eine große Poesie und Leichtigkeit anwesend.“ (Katrin Bettina Müller)



MATTHIAS MÜLLER (geb. 1956 in Berlin) präsentiert einen Zyklus in Mischtechnik auf Karton aus dem Jahr 2001. „Schnell und in Serien hat Matthias Müller an seinen Bildern gearbeitet. Etwas Zupackendes und etwas Wütendes ist von diesem Arbeitsrausch steckengeblieben in dem Grün, das waghalsig und frech gegen das Schwarz unter ihm antritt... Die Bilder halten den Betrachter auf Abstand, die Farbe springt ihn sonst an.... Mit dem Bleistift hat Matthias Müller in die Farben aus Öl, Acryl und Tusche gezeichnet und geschrieben... Wer immer sich auf das Lesen einläßt, kann tatsächlich kaum widerstehen, eben ‚sinnstiftende Vernetzungen‘ zwischen den isolierten Sprachbrocken und den Bewegungen der Malerei herzustellen.“ (Katrin Bettina Müller)

 

Als EMERSON-EDITION VIII erscheint eine 18-teilige Bilderserie mit dem Titel „VIII ung“.

 

Dauer der Ausstellung:  20. November 2004 – 22. Januar 2005

 

Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 14 - 19 Uhr,

Samstag 12 - 16 Uhr und nach Vereinbarung

 

Wir bedanken uns bei THE CORPORATE SUPPORTERS PROGRAM:

 





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