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Pressemitteilung vom 28.01.2005

 

JAROSLAW KOZLOWSKI

 

"Grüße aus Berlin"

 

Vernissage: Freitag, 28. Januar 2005, 19 - 22 Uhr

Finissage mit Performance: Samstag, 12. März 2005

 







 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

die Uhr tickt... in dieser Ausstellung tatsächlich und gleich mehrfach!

 

Wir freuen uns sehr, Sie zur Einzelausstellung „Grüße aus Berlin“ von JAROSLAW KOZLOWSKI einzuladen, einem hochrangigen Vertreter der polnischen Avantgarde. Zugleich ist die Präsentation neuer Werke des Konzeptkünstlers in der EMERSON Gallery Berlin eine Würdigung anläßlich seines 60. Geburtstages. Aus diesem Grund findet die Eröffnung am 28. Januar 2005 statt, am Geburtstag des Künstlers.

 

Der Titel und die ironisch gestaltete Einladungskarte verweisen bereits auf das Thema der Ausstellung: Es geht um Reisen, um das (zwanghafte) Nomadentum und die Relativität von Zeit und Raum, gerade im „Einsteinjahr“ ein Thema von großer Aktualität. In der neuen Rauminstallation der Ausstellung greift Kozlowski diese Gedanken auf. Mehrere alte Reisekoffer, Postkarten und Wecker bevölkern den Galerieraum.

 

Mit dieser Ausstellung vertieft die EMERSON Gallery Berlin ihre internationale Ausrichtung. Der Blick nach Polen wird im März 2005 fortgesetzt durch die inzwischen 4. „Intermezzo-Ausstellung“ zum Thema „Lodz-Biennale“. Präsentiert werden Beiträge von Teilnehmern der im letzten Jahr erstmals stattfin-denden Biennale. Die vom International Artists‘ Museum organisierte Schau erregte international Aufmerksamkeit und ist als großer Erfolg zu werten. Das „Intermezzo IV“ wird gleichsam Nachlese dieses Kunstereignisses sowie Vorschau auf die kommende Lodz-Biennale sein.

 

Darüber hinaus möchten wir daran erinnern, daß noch bis zum Mai 2005 in Berlin das „Kulturjahr der Zehn“ stattfindet. Es bietet ein vielfältiges Programm aus den zehn neuen EU-Ländern mit Beiträgen polnischer Kultur aus Musik, Bildende Kunst, Film und Literatur bis hin zu Theater und Tanz. Ab Mai rückt dann das Deutsch-Polnische Jahr 2005/2006, eine Initiative des Auswärtigen Amtes unter der Schirmherrschaft beider Staatsoberhäupter Horst Köhler und Aleksander Kwasniewski, Vielfalt und Stärke der deutsch-polnischen Beziehungen in den Blickpunkt. Die Ausstellung von Jaroslaw Kozlowski in unserer Galerie ist in diesem Zusammenhang eine interessante Ergänzung im Hinblick auf Polens aktuelle Kunstentwicklung.

 

Jaroslaw Kozlowski stellte bereits 1979 bei René Block in Berlin aus. 1984-85 war er - damals noch Rektor der Akademie in Posen - ein Jahr als DAAD-Stipendiat zu Gast in der Stadt. Zuletzt wurden seine Werke 1992 in Berlin in der Ausstellung „Polnische Avantgarde 1930-1990“ im Neuen Berliner Kunstverein (NBK) gezeigt. Zu dieser Zeit war Kozlowski bereits als Kurator am Zentrum für zeitgenössische Kunst in Warschau tätig. Trotz seiner internationalen Bekanntheit, seines hohen Stellenwertes als zeitgenössischer Vertreter der polnischen Kunst und einer ununterbrochenen Ausstellungs-tätigkeit ist Jaroslaw Kozlowski in Berlin bisher noch wenig bekannt und nur unzureichend gewürdigt worden. Deshalb ist es an der Zeit, das Schaffen dieses bedeutenden Künstlers nicht nur in Erinnerung zu rufen, sondern dem hauptstädtischen Publikum Berlins erneut zur Diskussion zu stellen.

 

Zur Finissage am 12. März wird Jaroslaw Kozlowski als Berlin-Premiere die Performance „CONTINUUM XXII“ aufführen. Die Aktion wurde bereits 21 mal weltweit gezeigt, die Uraufführung fand 1967 statt. Das Konzept der Malaktion wird dabei gleichbleibend wiederholt, nur Ort und Zeit verändern sich jeweils. In der halbstündigen Aufführung spielen u.a. Texte des Künstlers über Paradoxien eine Rolle, am Ende kommt auch hier eine Uhr zum Einsatz...

 

Als EMERSON-EDITION IX fertigt Jaroslaw Kozlowski Objekte aus alten, mechanischen Weckern an mit individuellen Verfremdungen (Auflage ca. 20 Exemplare, Einzelpreis 130,- Euro).

 

Dauer der Ausstellung:  29. Januar - 12. März 2005

 

Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 14 - 19 Uhr,

Samstag 12 - 16 Uhr und nach Vereinbarung

 

Wir bedanken uns bei

THE CORPORATE SUPPORTERS PROGRAM:

 




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